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16.09.2020

Saarlouiser Jamaika-Koalition versagt bei Lisdorfer Berg Petra Berg

Petra Berg

In der heftigen Kritik an der Befürwortung neuer Ansiedlungsflächen am Lisdorfer Berg durch den Vorsitzenden der Saarlouiser Grünen, Hubert Ulrich, sieht der SPD Kreisverband Saarlouis ein deutliches Zeichen der inneren Zerrissenheit innerhalb des Jamaika-Bündnisses im Saarlouiser Stadtrat.
"Dass das kalte Luftgutachten nicht die Befürchtungen bestätigt, die sich der ein oder andere möglicherweise erhofft hat, ist kein Grund, diejenigen, die sich für Arbeitsplätze und Ansiedlungen einsetzen, derart unsachlich anzugreifen" so Petra Berg, stellvertretende Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete der SPD.

Wenn Hubert Ulrich rüge, dass das Gutachten zur Kaltluftfront dem Saarlouiser Stadtrat noch nicht einmal vorgestellt worden sei, sei nur darauf hingewiesen, dass es die Koalitionspartner des Jamaika-Bündnisses, CDU und FDP, gewesen sind, die das Gutachten vor einer Vorstellung in den Gremien an die Öffentlichkeit getragen haben. Das Kraftwerksgelände in Ensdorf sei auch keine reale Alternative zur Erweiterung des Lisdorfer Bergs. Daran ändere auch die gebetsmühlenartige Wiederholung durch die Saarlouiser Grünen nichts.

"Hubert Ulrich spielt hier wieder mal mit gezinkten Karten", kritisiert Berg und hebt hervor: "Das Kraftwerksgelände sei derzeit überhaupt nicht verfügbar, weil es nicht in öffentlichem Eigentum steht. Zudem hätte sich schon bei der fehlgeschlagenen Ansiedlung des Grünschnittzentrums durch den EVS gezeigt, dass das Gelände derzeit nicht marktfähig sei. Und zum Dritten stehe dort ein Kraftwerk, dessen Rückbau nebst den weiter erforderlichen Entwicklungsmaßnahmen eine Nutzung in zeitlich weite Ferne rücken lasse. Das alles ist Herrn Ulrich bekannt. Dass ausgerechnet er vor diesem Hintergrund anderen Unseriosität vorwirft, ist schon bemerkenswert. Der SPD Kreisverband Saarlouis steht für moderne Ansiedlungen und Arbeitsplätze in unserer Region", sagt Berg abschließend.


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